b) Ab 1. Februar 1986 ist während der bis zum 30. April dauernden Hechtschonzeit das Fischen mit künstlichem Köder und dem üblichen Hechtgeschirr untersagt. Auf Zander, Barsch und Aal kann jedoch in dieser Zeit mit Einzelhaken ohne Stahlvorfach, mit totem Fisch nicht größer als max. 10 cm oder Fischfetzen geangelt werden. Für den Fang von Köderfischen darf ein Senknetz von ca. 1 m2 verwendet werden. Schleppfischen ist nicht gestattet, ebenso die Verwendung von Aalschnüren und Reusen.

c) Drahtsetzkescher (ausgenommen für die Hälterung gefangener Aale), mechanische Raubfischköder, Bleifische oder bleifischähnliche Köder sowie Spinner und Blinker, an denen die/der Haken starr angebracht sind, als auch Pilker sind verboten. Ausgenommen ist hiervon der sogenannte Krautblinker, wenn der Einzelhaken mit einer Stahlfeder gesichert ist.

4. Mindestmaße und Schonzeiten

a) Es gelten die gemäß Landesfischereiordnung - NRW vom 07.02.1977 vorgeschriebenen Maße und Schonzeiten. Darüber hinaus gilt für den Oybaumbereich folgendes:

Mindestmaß: Hecht - 60 cm, Zander - 45 cm, Karpfen - 35 cm, Aal - 40 cm, Schleie - 30 cm

Schonzeiten: Hecht vom 01.02. bis einschließlich 30. 04. (ab 01.02.86); Zander vom 01.04. bis einschließlich 31.05.

b) Alle Maße gelten von der Kopfspitze bis zum Ende des längsten Teiles der Schwanzflosse. Gefangene untermaßige Fische dürfen nicht gehältert sondern müssen sofort schonend in das Wasser zurückgesetzt werden.

c) Jeder Angler darf alle ordnungsgemäß gefangene Fische mitnehmen, sofern sie nicht der näher bezeichneten Einschränkung unterliegen.

Fangbegrenzung: Es dürfen pro Angeltag nur zwei Hechte, drei Forellen, zwei Zander und zwei Karpfen mitgenommen werden. Auch dürfen nur max. 10 Köderfische (untermaßige Weißfische) mitgenommen werden. Jeder Angler hat dafür zu sorgen, dass seine gefangenen Fische nicht dem Verderb ausgesetzt sind.